Indirekte wirtschaftliche Auswirkungen

Mit rund 15.000 Märkten und Reisebüros schafft die REWE Group in vielen Gemeinden national sowie international insgesamt rund 330.000 Arbeitsplätze. Durch die Eröffnung neuer Märkte profitieren die Gemeinden zudem von Infrastrukturinvestitionen, Steuern und Abgaben sowie den vielfältigen sozialen Aktionen der Mitarbeiter, Marktleiter und selbstständigen Kaufleute. Die REWE Group gibt so wichtige Impulse für die Entwicklung und Förderung der Regionen, in denen die Märkte ansässig sind.

Als Gründungsmitglied unterstützt die REWE Group mit ihren über 5.500 REWE- und PENNY-Märkten die Initiative Tierwohl. Deren Ziel ist es, die Standards in der konventionellen Nutztierhaltung von Geflügel und Schweinen in Deutschland aktiv, flächendeckend und Schritt für Schritt weiter zu erhöhen und über die derzeit bestehenden gesetzlichen Regelungen hinauszugehen. Seit dem 1. Januar dieses Jahres zahlt die REWE Group daher je verkauftem Kilo Schweinefleisch vier Cent in den eigens gegründeten Tierwohl-Fonds ein. Insgesamt beteiligen sich die angeschlossenen Handelsunternehmen in den kommenden drei Jahren mit rund 255 Millionen Euro an dem branchenübergreifenden freiwilligen Aktionsbündnis.

Die REWE Group ist Partner der Initiative „Cotton made in Africa“. Diese zielt darauf ab, Baumwollbauern eine gesicherte und selbstständige Existenz zu ermöglichen. Dazu werden die Bauern in effizienten und umweltschonenden Anbaumethoden geschult und die Partner unterstützen die Vermarktung der dort hergestellten Baumwolle.

Im Falle des kritischen Rohstoffs Kakao hat die REWE Group federführend die Gründung des Forums Nachhaltiger Kakao (GISCO) initiiert. Neben der sektoralen Ausweitung der Verwendung nachhaltigeren Kakaos wird dieses Forum ab 2015 gemeinsam mit weiteren Partnern ein Schulungskonzept mit circa 20.000 Kakaoanbauern in der Elfenbeinküste realisieren, um die Voraussetzungen eines nachhaltigeren Kakaoanbaus in dem weltgrößten Anbauland zu schaffen.

Darüber hinaus ist die REWE Group Initiativpartner des Forums Nachhaltiges Palmöl (FONAP). Ziel der Initiative sind die Förderung des Bezugs zertifizierten Palmöls und eine vollständige Umstellung des Sektors. In diesem Zusammenhang haben sich die Mitglieder des Forums verpflichtet, bis Ende 2014 nur noch nachhaltig produziertes Palmöl zu beziehen. Dieses Ziel wurde Ende 2014 mit der Verabschiedung einer neuen Selbstverpflichtung noch weiter spezifiziert.