Verpflichtungen aus leistungsorientierten Pensionsplänen

Die private Vorsorge für das Alter gewinnt angesichts der demografischen Entwicklung zunehmend an Bedeutung. Dessen ist sich auch die REWE Group bewusst und bietet ihren Mitarbeitern eine betriebliche Altersvorsorge, die sich speziell an den Bedürfnissen von Mitarbeitern im Handel orientiert.

Die Vorsorge umfasst eine lebenslange Altersrente, Invalidengeld sowie Hinterbliebenenrente. Die Versicherung kann beim nächsten Arbeitgeber weitergeführt werden. Darüber hinaus haftet die REWE Group für die Sicherheit der eingezahlten Beiträge und unterstützt die Zusatzrente der Mitarbeiter mit einem Festbetrag von bis zu 300 Euro im Jahr. Eigene Sparbeträge der Beschäftigten fördert das Unternehmen mit einem Zuschuss von bis zu 15 Prozent. In Österreich bietet die REWE International AG ein vergleichbares Modell an.

Die Leistungen der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung sind bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze limitiert. Für Beschäftigte mit Einkommen oberhalb dieser Grenze ist der Handlungsbedarf für eine zusätzliche Altersvorsorge daher größer, weil der Abstand zwischen dem letzten Gehalt und dem höchstmöglichen gesetzlichen Rentenanspruch sehr groß werden kann. Um auch den Interessen dieser Zielgruppe gerecht zu werden, bietet die REWE Group mit der „REWE Group-Höherversorgung“ ein eigenes Altersvorsorgemodell an. Der Vorteil besteht hier insbesondere in der steuerbefreiten Ansparmöglichkeit auch größerer Beiträge durch die Anspruchsberechtigten. Da nationales Sozialversicherungs- und Steuerrecht die Rahmenbedingungen betrieblicher Altersvorsorge bestimmt, finden sich im Ausland eigene Vorsorgeformen.

2014 entsprach der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung (Defined Benefit Obligation, kurz DBO) für die gesamte REWE Group 632,4 Millionen Euro (zuzüglich 243,0 Millionen Euro pensionsähnlicher Verpflichtungen (2013: 505,2 Millionen Euro bzw. 209,2 Millionen Euro). Weitere Angaben befinden sich im REWE Group-Geschäftsbericht auf den Seiten 104 bis 114.

Freiwillige übertarifliche Sonderzahlungen

Region Jahr Angaben in Euro
Vollsortiment National Gesamt 2012 19.927.895
2013 22.454.096
2014 24.013.501
Vollsortiment Int. (Österreich) 2012 -
2013 -
2014 -
Discount National 2012 7.135.944
2013 7.449.010
2014 7.767.103
Discount Österreich 2012 -
2013 -
2014 -
Fachmarkt National 2012 2.555.218
2013 2.493.838
2014 2.597.927
Touristik Nat. 2012 229.000
2013 233.000
2014 241.000
Sonstige 2012 7.049.788
2013 7.947.180
2014 9.621.924
Gesamt (Geltungsbereich NH-Bericht) 2012 36.897.846
2013 40.577.123
2014 44.241.455

Das 13.+14. Gehalt (Urlaubs- und Weihnachtsgeld) sind in Österreich kollektivvertraglich geregelt und damit nicht übertariflich

Betriebliche Altersvorsorge

Region Jahr Anteil der Teilnehmer an der betrieblichen Altersvorsorge (an der Summe aller Bezugsberechtigten) in % Summe der Aufwendungen für betriebliche Altersvorsorge (Arbeitnehmer und Arbeitgeber) in Euro
Vollsortiment National Gesamt 2012 30,1 11.101.608
2013 30,3 11.167.632
2014 30,1 13.266.156
Vollsortiment Int. (Österreich) 2012 5,1 528.000
2013 5,1 531.600
2014 5,3 555.000
Discount National 2012 28,7 3.824.253
2013 29,7 3.659.999
2014 30,3 4.882.343
Discount Österreich 2012 2,5 18.000
2013 2,5 18.000
2014 2,7 18.600
Fachmarkt National 2012 41,5 2.443.228
2013 40 2.462.534
2014 36,9 2.861.399
Touristik Nat. 2012 61,6 4.998.000
2013 62,2 5.078.000
2014 62,0 5.190.000
Sonstige 2012 53,5 5.577.018
2013 56,7 5.745.934
2014 56,4 8.328.978
Gesamt (Geltungsbereich NH-Bericht) 2012 26,4 28.490.107
2013 26,5 28.663.699
2014 26,5 35.102.475

In Österreich gibt es seit September 2010 eine betriebliche Altersvorsorge für Mitarbeiter. Die Firmenpension für Führungskräfte in Österreich ist nicht in der Tabelle aufgeführt.