Zentrale Nachhaltigkeitsauswirkungen, -chancen und -risiken

Den Herausforderungen der globalen und zum Teil komplexen Wertschöpfungsketten zu begegnen, ist eine bedeutende Herausforderung für die REWE Group. Dabei gilt es, die relevanten Probleme zu identifizieren, Lösungen zu entwickeln und die richtigen Partner zu finden, um entsprechend Einfluss zu nehmen. Direkten Einfluss auf Produktionsbedingungen sowie die Qualität der Ware hat die REWE Group bei den Eigenmarken ihrer Vertriebslinien. Auf Herstellermarken hat das Unternehmen keinen direkten Einfluss. Hier setzt es auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Nachhaltigkeitswochen stellen die Vertriebslinien der REWE Group zum Beispiel gemeinsam mit ihren Industriepartnern umwelt- und sozialverträglichere Markenprodukte vor, die zuvor einen Prüfprozess beim Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) erfolgreich durchlaufen haben.

Um Nachhaltigkeit aus der Nische in den Volumenmarkt zu bringen, stärkt die REWE Group das Bewusstsein für dieses Thema in der breiten Bevölkerung. Sie informiert Kunden, Partner, Mitarbeiter und Anspruchsgruppen umfassend und kommuniziert transparent und glaubwürdig. Zwar steigt das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum und das Interesse an nachhaltigeren Produkten und Dienstleistungen – für die REWE Group unbestreitbar eine Chance. Wesentliches Kriterium für die Kaufentscheidung ist aber für die meisten Kunden immer noch der Preis. Ungeachtet des Kostendrucks, zum Beispiel durch höhere Einkaufspreise, Personalkosten und Umweltinvestitionen, hält die REWE Group an ihrem eingeschlagenen Weg fest, Vorreiterin in Sachen Nachhaltigkeit im Einzelhandel zu sein.