Enthält auch Informationen zu G4-26

Festlegung Berichtsinhalte und Umsetzung

Ein repräsentativer Querschnitt der relevanten Stakeholder (siehe G4-24) wurde Ende 2014 als Basis für die Nachjustierung der Materialitätsmatrix in persönlichen Interviews zu ihren Anforderungen, Einschätzungen und strategischen Empfehlungen befragt. Ergänzend dazu wurde eine Onlinebefragung mit 115 Teilnehmern durchgeführt.

Aus den Befragungsergebnissen ergab sich eine Rangliste mit 25 prioritären Themen und 13 weniger wichtigen Themen. Zu letzteren zählen verschiedene Mitarbeiterthemen, Themen des gesellschaftlichen Engagements, transparentes Marketing, Zertifizierung und Labels, Abfallmanagement, nachhaltigere Verpackung sowie Biodiversität. Diese Bewertung wurde in den Projektgruppen der REWE Group intensiv diskutiert. Daraus ergab sich für alle Themen, dass sie für das weitere Engagement des Konzerns sowie auch für die Berichterstattung wesentlich sind. Einzige Ausnahme ist der Aspekt Biodiversität: Innerhalb der eigenen Betriebsgrenzen ist er nicht wesentlich. Relevant ist das Thema allerdings in der Lieferkette und wird auch im Zusammenhang mit dieser erfasst und berichtet.

Im März 2015 hat der PRO PLANET-Beirat, in dem zahlreiche Stakeholdergruppen vertreten sind, die Ergebnisse begutachtet und ihnen zugestimmt. Abschließend wurde die Wesentlichkeitsanalyse im Nachhaltigkeitsstrategiekreis der REWE Group unter Vorsitz des Vorstands Manfred Esser diskutiert und verabschiedet. Für den Nachhaltigkeitsbericht 2013/2014 der REWE Group erfolgte eine entsprechende Zuordnung der zu berichtenden Indikatoren.