Anteil wesentlicher Produkte und Dienstleistungen, die auf Sicherheit und Gesundheit geprüft wurden

Die REWE Group verkauft keine Produkte, die aufgrund gesetzlicher Bestimmungen im Land des Verkaufs verboten sind. Im Rahmen ihrer Leitlinien strebt die REWE Group zudem an, umstrittene Rohstoffe in ihren Produkten zu vermeiden oder zu substituieren:

  • Leitlinie ökologischer Landbau: Kritische Länder werden möglichst vom Rohwarenbezug ausgeschlossen.
  • Leitlinie für Soja als Futtermittel: Definiert als Anforderung die Gentechnikfreiheit von Futtermitteln und fordert und fördert die Substitution von aus Südamerika importiertem Sojaschrot durch heimische und europäische Eiweißquellen.
  • Leitlinie für Fische, Krebs- und Weichtiere/Statusbericht Fisch: Die Auswahl der von der REWE Group gehandelten Wildfische erfolgt auf Basis der regelmäßig aktualisierten „Orientierungsliste für Wildfisch“, die basierend auf den Erkenntnissen kompetenter Umweltschutzorganisationen (zum Beispiel Greenpeace, WWF, Monterey Bay Aquarium, FishSource) erstellt worden ist. Der Handel von gefährdeten Wildfischen kann damit ausgeschlossen werden.
  • Leitlinie für Natursteine: Ausbau des Angebots an zertifizierten und gekennzeichneten Natursteinprodukten aus nachhaltigerer Produktion.
  • Leitlinie für Palmöl: Substitution von Palm(kern)öl durch andere pflanzliche Fette und Öle oder Umstellung auf zertifizierte, nachhaltigere Palm(kern)ölerzeugnisse. Im Food-Bereich konnten bereits 90 Prozent mittels Massenbilanzierung und Segregation umgestellt werden, im Non-Food-Bereich liegt der Anteil bei knapp 30 Prozent.
  • Leitlinie für Kakao: Bis Ende 2015 sollen sämtliche Eigenmarken vollständig auf zertifizierten Kakao gemäß den drei anerkannten Zertifizierungsstandards Fair Trade, Rainforest Alliance und UTZ certified umgestellt sein. Bis Ende 2014 galt dies für 86 Prozent des verwendeten Kakaos.