Abfall nach Art und Entsorgungsmethode

Die REWE Group verfolgt konsequent den Anspruch des Recyclings gemeinsam mit ihren Entsorgungspartnern. Das zeigt sich vor allem an den Quoten stofflicher und thermischer Verwertung bei den nicht gefährlichen Abfällen. Seit 2008 liegt diese bei über 90 Prozent, seit 2012 relativ konstant bei über 95 Prozent. Fast vollständig werkstofflich verwertet wird die Fraktion Papier, Pappe und Kartonagen, die mit 44,2 Prozent den größten Anteil des gesamten Abfallaufkommens ausmacht. Aber auch bei Kunststoffen, Metallen, Glas, Bauabfällen sowie Abfällen aus Märkten wird der größte Teil verwertet. Die in den Lebensmittelmärkten anfallenden organischen Abfälle werden geeigneten Biogasanlagen zugeführt und in Strom und Wärme umgewandelt.

Die Menge nicht gefährlicher Abfälle innerhalb der Unternehmensgruppe in Deutschland und Österreich betrug 2014 etwas über 600.000 Tonnen. Die gefährlichen Abfälle, hierzu gehören vor allem bestimmte Elektroaltgeräte, Öle, Fahrzeugbatterien sowie Leuchtstoffröhren, machten im Berichtszeitraum mit absoluten Werten von 1.300 bis 1.700 Tonnen nur einen geringen Teil des gesamten Abfalls aus. Im Vergleich zu den nicht gefährlichen Abfällen liegt die Menge der gefährlichen Abfälle deutlich unter einem Prozent.

Nicht gefährliche Abfälle - Absolutes Aufkommen (t)
2012 596118
2013 586170
2014 601494

absolutes Aufkommen (t)

Nicht gefährliche Abfälle - Spezifisches Abfallaufkommen je Quadratmeter Verkaufsfläche (kg/m²)
2012 80.8
2013 80.7
2014 81.6

je Quadratmeter Verkaufsfläche

Gefährliche Abfälle - Absolutes Aufkommen (t)
2012 1561
2013 1354
2014 1717

absolutes Aufkommen (t)

Nicht gefährliche Abfälle 2014 - Verwertungsquote (%)
Verwertungsanteil 96.7%
Beseitigungsanteil 3.3%

in %

Nicht gefährlicher Abfall
Abfall zur Verwertung 67974
Organik 112495
PPK (Papier und Pappe/Karton) 265847
Kunststoffe 75008
Holz 23000
Metalle 8455
Bauabfälle 8602
Restmüll 36406
Sonstiges 3319

in t