Anteil der Mitarbeiter mit regelmäßiger Leistungsbeurteilung und Karriereplanung

Die Karriere- und Nachfolgeplanung (KNP) der REWE Group ist ein wichtiger Eckpfeiler des groupweiten Talentmanagements. Ziel von KNP ist es, Fach- und Führungskräfte aus den eigenen Reihen zu rekrutieren, Potenzialträger frühzeitig zu erkennen und qualifizierte sowie motivierte Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden und weiterzuentwickeln.

Der KNP-Prozess startet in jeder Strategischen Geschäftseinheit und der Zentrale mit der Überprüfung der Aufgaben in der Stellenbeschreibung. Die Führungskraft schätzt die erbrachte Leistung des Mitarbeiters auf Basis der Aufgabenerfüllung und der Kompetenzen ein. Darüber hinaus wird eine Potenzialeinschätzung vorgenommen. Diese sowie die vorab abgefragten Selbsteinschätzungen der Mitarbeiter werden anschließend im Rahmen sogenannter Potenzialkonferenzen im Führungskreis diskutiert.

In den Potenzialkonferenzen sprechen die Führungskräfte einer hierarchischen Ebene über die ihnen direkt zugeordneten Mitarbeiter. Ziel ist es, gemeinsame Maßstäbe für Leistung und Potenzial zu entwickeln, eine gezielte und effektive Entwicklungsplanung zu etablieren und die Basis für eine systematische Nachfolgeplanung zu schaffen. Die Potenzialkonferenzen für die obere Führungskräfte-Ebene (Top Executives) und für die darunter verankerte Führungsebene finden jährlich statt. Für die meisten Mitarbeitergruppen der anderen Ebenen werden Potenzialkonferenzen in der Regel alle zwei Jahre durchgeführt.

Die sich anschließenden jährlichen Entwicklungsgespräche stellen sicher, dass Ziele, Anforderungen und Ergebnisse der Arbeit, Aspekte der Zusammenarbeit sowie Fragen zur weiteren persönlichen und fachlichen Entwicklung besprochen, dokumentiert und zielgerichtet verfolgt werden. Der direkte Vorgesetzte führt das Entwicklungsgespräch einmal im Jahr mit jedem seiner Mitarbeiter unter vier Augen.

Seit 2011 implementiert das Unternehmen sukzessiv die systematische Abbildung der Karriere- und Nachfolgeplanung in SAP im gesamten Konzern. Die Anwendung optimiert den Prozess und macht ihn transparenter. 2013 konnte der KNP-Prozess bereits für 14.168, 2014 für 17.936 Mitarbeiter abgebildet werden. Jährlich werden zusätzliche Mitarbeitergruppen aufgenommen, 2014 beispielsweise die Marktleiter PENNY.